Mit der prozessualen Installation
THE FINAL BID vom britischen Künstler Michael Pinsky
wurde das Museum in der Draiflessen Collection in eine Auktionshalle für Stühle verwandelt. Diese performative Installation macht auf den hohen CO2-Fußabdruck durch Konsum aufmerksam. Nicht mehr benötigte Stühle konnten ins Museum gebracht werden, wo sie in der Ausstellungshalle an Seilen aufgehängt und versteigert werden, um sie wiederzuverwenden. Jedes Gebot lässt einen Stuhl höher steigen, bis er schließlich verkauft ist, sobald er die Decke erreicht. Die Performance der Gebote verändert das skulpturale Gebilde ständig. Pinsky realisiert diese Arbeit erstmals in der Draiflessen Collection.
Ausstellungsansicht Michael Pinsky, THE FINAL BID © Draiflessen Collection, Mettingen/Michael Pinsky, Foto: Henning Rogge
Unsere Aufgaben umfassten die Konzeption und Umsetzung der Installationsidee gemäß den Vorgaben des Künstlers und der Draiflessen Collection. Wir entwickelten ein Konzept, das die Vision des Künstlers widerspiegelte und den Anforderungen der Ausstellung gerecht wurde.
Screenshot der Bieterplattform The Final Bid, @zone4
Ein besonders wichtiger Bereich war die Informationsarchitektur, das Design und die Programmierung der Bietersoftware. Wir gestalteten eine benutzerfreundliche und ästhetische Software, die den Besucher*innen ermöglichte, an der Auktion teilzunehmen und ihre Gebote abzugeben. Darüber hinaus übernahmen wir die Koordination und Projektsteuerung der Projektpartner, um einen reibungslosen Ablauf der Installation zu gewährleisten. Wir arbeiteten eng mit verschiedenen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass alle Aspekte der Installation nahtlos ineinandergreifen.
Während der gesamten Ausstellungsdauer standen wir als Support-Team zur Verfügung.