Die Ausstellung „Cunda, Knös und Knaspelhutsche“ macht sich auf die Suche nach dem verschlüsselten Wortschatz der Tüötten – Wanderhändler aus dem nördlichen Münsterland – und der geheimen Unternehmenskommunikation bei C&A. In einem faszinierenden Mix aus Historie und Unternehmensgeschichte beleuchtet sie die Funktion geheimer Sprachen zur Wahrung von Identität, Wissen und Macht. Die Herausforderung: eine geheime Sprache für ein breites Publikum erfahrbar machen.
Mit Medien, die selbst Geheimnisse entschlüsseln.
Für das Projekt haben wir ein mediales Ausstellungskonzept entwickelt, das nicht nur informiert, sondern mit allen Sinnen erlebbar macht. Im Zentrum stehen interaktive Stationen, die Besucher*innen spielerisch in die Welt des Humpisch einführen, eine Radiostation, die Geschichte lebendig macht, und ein multimediales Spiel rund um die codierte Übermittlung von Geschäftszahlen.
Unser Beitrag: Erlebnis trifft Erkenntnis.
An interaktiven Hörstationen können Besucher*innen die Geheimsprache hören und übersetzen. Und mit einem alten Telefon samt Code-Spiel wird entschlüsselt, wie bei C&A früher Umsatzzahlen per Geheimwort übermittelt wurden. Die Verbindung von analoger Ästhetik und digitaler Technik eröffnet neue Perspektiven auf alte Kommunikationsformen – und macht Geschichte auf innovative Weise zugänglich.
Ausstellungsansicht CUNDA, KNÖS UND KNASPELHUTSCHE © Draiflessen Collection, Foto/photo Fred Dott
Ausstellungsansicht CUNDA, KNÖS UND KNASPELHUTSCHE © Draiflessen Collection, Foto Fred Dott
Mit klarer Sprache, intuitiver Gestaltung und immersiven Medien bieten wir Besucher*innen – egal ob jung oder alt – einen unmittelbaren Zugang zur Welt der Geheimsprachen. Die Ausstellung ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern auch ein Spiegel für Fragen nach Identität, Wissen und Zugang – damals wie heute.
Ausstellungsansicht CUNDA, KNÖS UND KNASPELHUTSCHE © Draiflessen Collection, Foto zone4 GmbH