Die Ausstellung
DER FALL DER STERNE erforschte apokalyptische Vorstellungen vom Weltuntergang, indem sie Julian Rosefeldts "In the Land of Drought" und Albrecht Dürers Johannes-Offenbarung zusammenführte. Rosefeldts Videoinstallation zeigte eine postapokalyptische Zukunft infolge der Ressourcenausbeutung, während Dürers Holzschnitte aus dem 15. Jahrhundert biblische Prophezeiungen darstellten. Gemeinsam teilten sie die Idee eines Neuanfangs nach dem scheinbaren Ende. Die Besucher*innen wurden eingeladen, diese Spannung zwischen Schöpfung, Zerstörung und Neubeginn zu erkunden und verschiedene Zukunftsvorstellungen zu entdecken.
Ausstellungsansicht DER FALL DER STERNE, ©Draiflessen Collection, Foto: Henning Rogge
Screenshot von der Hörstation DER FALL DER STERNE, ©zone4
Im Rahmen der medialen Inszenierung der Ausstellungen haben wir Musikstationen entwickelt, das speziell zum Ausstellungsthema kuratierte Musikstücke zur Vertiefung des Ausstellungserlebnisses den Museumsbesuchern*innen präsentiert hat. Ziel war es, eine akustische Sensibilisierung für das übergreifende Ausstellungsthema "Apokalyptische Vorstellungen vom Weltuntergang" zu bewirken und den Besucherinnen eine nachhaltige und intensivere Verbindung zu den ausgestellten Werken zu ermöglichen.
Spotify-Playlist zur Ausstellung