Die britisch-deutsche Künstlerin Katja Davar wurde ausgewählt, Ihre Arbeit „Globe of Glass“ auf den Vorplatz des Neubaus des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik umzusetzen. Das labyrinthische Bodenmosaik aus Kreisen und Zeichen, inspiriert von Virginia Woolfs Essay über eine Sonnenfinsternis, symbolisiert die Fragilität unseres Planeten. Davar hat intensiv mit mesopotamischer Keilschrift gearbeitet und verwendet ausschließlich Natursteine für ihr ressourcenschonendes Kunstwerk. Die „begehbare Zeichnung“ lädt zur Interaktion ein. Das Kunstwerk bietet Raum für Abstraktion und Interpretation und wird von Mitarbeitern und Besuchern gleichermaßen wahrgenommen.
Im Rahmen des Projekts sind wir von der Künstlerin mit der Visualisierung des Wettbewerbsvorschlags beauftragt worden. Dies beinhaltete die Erstellung eines digitalen Modells, Skizzen, Renderings für die 3D-Visualisierungen, um die Umsetzung der künstlerischen Arbeit zu vermitteln. Durch diese visuelle Darstellung konnten sowohl die Künstlerin als auch das Team eine klare Vorstellung davon erhalten, wie das Projekt am Ende aussehen würde und wie es sich in die umgebende Landschaft einfügen würde. Zudem ermöglichte es, künstlerische Entscheidungen zu treffen, potenzielle Herausforderungen zu identifizieren und Änderungen vorzunehmen, bevor die eigentliche Umsetzung begann. Das Projekt beinhaltet ebenso die Steuerung der Landschaftsplaner, Überwachung des Fortschritts, um die Umsetzung gemäß den Vorgaben der Künstlerin sicherzustellen. Qualitätssicherung und regelmäßige Inspektionen für die Einhaltung der Standards sowie die Dokumentation mittels Bildern, Videos und Berichten.